• [Angezockt] Devil May Cry 4: Special Edition

    Lohnt es sich in die Neuauflage ca. 25 Euro zu investieren? Eindeutig ja! Unser Redakteur Tassilo erklärt euch warum.


    In Devil May Cry 4: Special Edition erlebt ihr die Geschichte von Nero, ein junger Ritter vom Orden des Schwertes, der Zeuge eines schrecklichen Gefechts wird, in dem sein Anführer durch die Hand Dantes stirbt. Die "Heiligen Ritter" des Ordens verehren Sparda, Dantes Vater, der sich vor Jahrtausenden als Schwarzer Ritter gegen die Welt der Dämonen stellte, um die Menschheit vor Sklaverei und Terror zu schützen. Nun, mit Spardas Sohn Dante als dämonischen Feind, beginnt eine neue, epische Schlacht um das Schicksal der menschlichen Welt. Doch wer ist der wahre Gegner? Wer steckt hinter dem erneuten Angriff der dämonischen Kräfte?


    Neben der Kombination Nero/Dante kann man die Kampagne in Devil May Cry 4: Special Edition nun auch mit Vergil und Lady/Trish durchspielen. Vergil's Gameplay-Stil ist eine Mischung aus seinem kurzen Auftritt in DmC3 und DmC: Devil May Cry. Hinzugekommen sind neue Moves und mit ihm kann man jede Mission auch im blutigen Palast spielen. Lady ist erstmals in der Reihe spielbar. Ihr Spezialgebiet sind Schusswaffen. Im Nahkampf setzt sie gerne ihr Bajonett ein. Trish hat dagegen ein Sparda-Schwert für den Nahkampf sowie Pistolen und eine Shotgun für Distanzkämpfe.

    Kleine Anpassungen wurden vorgenommen, um das Spieltempo zu verbessern und sowohl neuen, als auch erfahrenen Spielern ein noch besseres Erlebnis zu bieten.



    Bereits beim 2008 erschienenen Original kam das wiederholende System der Kampagne nicht bei allen Spielern gut an. Während man sich die erste Hälfte der Kampagne mit Nero vorankämpft, geht es in der zweiten Hälfte durch die selben Areale mit Dante zurück. Die Gegner sind hier schwerer und die Rätsel geändert. Die Zwischensequenzen und Bosskämpfe sind aber bei beiden hervorragend in Szene gesetzt und lassen einen mitfiebern.

    Dies sieht bei Vergil und Lady/Trish in Sachen Zwischensequenzen leider anders aus. Während es hier nagelneue Anfangs- und Endsequenzen gibt, bleibt es zwischen den Missionen recht trocken. Hier gibt es keine Videos. Dafür lassen sich die Missionen dank der neuen Kampftechniken anders spielen und erleben.


    Neben dem Spielerischen hat sich am Grundgerüst des Spiels nur bedingt was getan. Neben 1080p und 60fps gibt es wie beim Original teils recht matschige Texturen die alles andere als schön sind. Dafür läuft es jedoch butterweich und macht beim Gameplay alles richtig. Die Moves und Kombinationen gehen flott von der Hand, sofern man sich die Zeit nimmt seinen Charakter anzupassen und zu studieren. Besonders bei Dante, der über 4 unterschiedliche Kampfstile verfügt, will man gut eingeschossen sein. Alle die lieber nur draufhämmern können ihren Charakter auch von der KI einstellen lassen. Hier gibt es die Optionen „ausgewogen“, „offensiv“ „und defensiv“.

    Das Spiel speichert nun auch nach jeder Mission automatisch, ihr müsst euch also keine Sorgen mehr machen, dass euer Fortschritt verloren geht, weil ihr vergesst zu speichern. In der Devil May Cry 4: Special Edition gibt es diese neuen Modi:

    • Legendärer Schwarzer Ritter-Modus - Vormals nur auf dem PC verfügbar, könnt ihr jetzt auch auf Xbox One und PS4 gegen größere Horden von Gegnern antreten. Diese haben auch mehr Energie und teilen besser aus, damit ihr noch längere und extremere Kombos hinlegen könnt
    • Turbo Mode - Auch bisher nur für PC verfügbar, erlaubt dieser euch, dass Spiel 20% schneller ablaufen zu lassen
    • Bonus Kostüme - Neue Kostüme und Skins für alle Charaktere wurden hinzugefügt und fügen sich auch in die Videosequenzen ein

    Fazit:

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    [Angezockt] Devil May Cry 4: Special Edition

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    Meinung des Autors
    Nach mehr als sieben Jahren hatte ich beim ersten Start der Devil May Cry 4: Special Edition wieder die alten Gefühle wie damals. Intro, Sound, Charaktere... es passt alles. Die knallharte Action gepaart mit coolen Sprüchen sticht auch heute noch heraus. Die Bosskämpfe sind hervorragend inszeniert und reißen einen mit. Hätte Capcom doch nur noch etwas mehr an den Texturen gearbeitet, dann wäre die Neuauflage auch visuell ein Hingucker. Alles in allem kann man sagen: Für 24,99 Euro samt den ganzen neuen Inhalten macht man definitiv nichts verkehrt.Jetzt kommentieren!
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