The Dropout
Elizabeth Holmes, eine Stanford Studienabbrecherin und Steve Jobs Groupie (soe war besessen von ihm und kopierte ihn vom Outfit bis hin zur Sprache), gründet das Unternehmen Theranos (Therapy Diagnose) und verspricht der Medizinwelt, Bluttests zu revolutionieren. Statt mühseliger langer Labortests und hässlicher Nadeln in die Armvene soll ein kleiner Mikroliter Blut aus dem Finger fast alle Krankheiten und Diagnosen anzeigen können. Holmes ist so dermaßen von ihrer Idee besessen, dass sie zunehmen die Realität ignoriert, Investoren belügt und bei Theranos ein Terrorregime aufzieht mit NDAs, Einschüchterung und manche Leute wie der angesehene Laborant Ian Gibbons begehen sogar Selbstmord deswegen. Theranos verschickt fehlerhafte Bluttestergebnisse an Patienten und Krankenhäuser die mit verdünnten Bluttests in Siemens Geräten gemacht wurden statt wie versprochen mit dem "Edison", dem portablen Wundergerät das angeblich nur einen tropfen benötigt.
Die Idee ist nicht zu realisieren, aber Holmes und ihr COO, Sunny Balwani, machen so lange weiter bis der Wall Street Journal Reporter Hinweise von zwei Mitarbeitern bekommt, Tyler Shultz (dem Sohn des Vorstandsmitglieds George Shultz) und der jungen Laborantin Erika Cheung. Holmes und Theranos versuchen mit Mafiamethoden die beiden zum schweigen zu bringen, aber vergebens. Die Geschichte kommt ans Licht, dass Theranos ein riesiger Betrug (Wire Fraud) ist, und Holmes sowie Balwani müssen für 20 Jahre ins Gefängnis.
Klingt wie eine krasse Thriller Serie? Ist aber real passiert und mit Amanda Seyfried verfilmt worden.
Über 400 Millionen Dollar an Investitionen hat Holmes erschlichen und nix abgeliefert, bis das CMS (die Medizin Behörde) im Sillicon Valley vorbei schaute und ihre Labors dicht machte.