Gewalt in Spielen

Diskutiere Gewalt in Spielen im Allgemeines Forum Forum im Bereich Xbox One Forum; Hallo liebe Community, Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, nimmt die Gewaltdarstellung in Games zu. Weiterhin wird diese auch brutaler und...
Boarder76

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Hallo liebe Community,
Wie ihr wahrscheinlich gemerkt habt, nimmt die Gewaltdarstellung in Games zu.
Weiterhin wird diese auch brutaler und teilweise perverser.

Mich interessiert es sehr, wie ihr darüber denkt, was ihr empfindet und ob es überhaupt interessant für euch ist, solche Spiele zu spielen.

Ich finde es schon bedenklich, das die Brutalität steigt.
Arme, Beine, Köpfe abschlagen.
Unschuldige Menschen abschlachten, und zwar möglichst viele um zu gewinnen.
Immer mehr Zombiespiele.
Möglichst realistische Kriegsspiele, mit von Granaten abgesprengten Gliedern, möglichst noch in slowmotion dar gestellt.
Verhöhnung der Opfer.

Muss diese detaillierte Gewalt sein?
Ist man schon so abgestumpft, das Spiele immer Brutaler und krasser werden müssen, das alles andere schon langweilig ist?

Schreibt mal Eure Meinung!

LG Boarder
 
Dino

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In einem Zombie Spiel find ich es schon geil die Gliedmaßen abzutrennen und in einem Kriegsspiel trägt es zur Authentizität bei, aber Spiele wie Manhunt oder Hatred sagen mir nicht so zu.

Kurz und knapp: wenn das Hauptziel des Spieles ist grundlos Gewalt auszuüben, dann brauch ich so etwas nicht.
 
atticus_finch

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@Boarder... kannst du mal etwas konkreter werden welche Spiele du denn meinst?

Ich finde das wir mit der USK einen sehr gutes Leitsystem haben, dass auf die unterschiedlichsten Spiele hinweist.

Denke die Debatte über Gewalt in Spielen wurde mittlerweile auch schon zu genüge besprochen. Was den Schutz von Minderjährigen angeht sehe ich hier vor allem die Eltern in der Pflicht.

Was mir momentan eher sauer aufschlägt, sind die Free-to-Play Titel die dann In-Game-Käufe beinhalten. Viele Kids die diese Spiele spielen haben noch kein Verständnis für den Umgang mit Geld und können hier sehr früh in Suchtgefahr kommen meiner Meinung nach.
 
Boarder76

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Immer mal wieder würde das Thema besprochen. Kurz abgeschnitten. Und da als Offtopic. Hier darf frei darüber diskutiert werden.
 
KamiKateR 1990

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KamiKateR 1990
Ich find es auch bedenklich, dass Spiele immer gewalttätiger werden und die Gewalt auch noch verherrlichen dabei (besonders brutale Hinrichtungsanimationen als Belohnung nach einer hohen Trefferkombo beispielsweise).
Da die Grafik ja auch immer aufwendiger wird, wirkt es teilweise verstörend real, was da auf dem Bildschirm passiert.
Ich fand beispielsweise die Mission bei GTA 5 absolut überzogen, bei der man einen Menschen mit ziemlich heftigen Methoden foltern sollte. Als mein Onkel dann gefragt hat, ob sein Sohn (14 zu dem Zeitpunkt) GTA5 spielen darf, hab ich mit dem Gedanken an diese Mission ein eindeutiges Nein ausgesprochen. Es wurde sich dann hinterher darauf geeinigt, dass der Sohn den Online Modus spielen darf, aber nicht die Story.


Ich bin der Meinung, dass man soviel Gewalt in einem Spiel einfach nicht braucht und die Abstumpfung gegenüber Gewalt, durch die tägliche Berieselung immer krasserer Darstellung eben dieser, sind nicht zu ignorieren. Jemand der das tagtäglich sieht, könnte durchaus das für den Normalzustand halten und sich auch nicht sonderlich viel dabei denken, wenn er selber mal gewalttätig wird. Die Hemmschwelle sinkt dadurch einfach.
Dazu kommt noch, dass es ja ne schlichte Alterseinstufung ist, die dann ein "Sicherheitsmechanismus" sein soll, das Alter auf dem Papier aber nichts über die psychische Verarbeitungskapazität des Betrachters aussagt.
Und wenn ich dann noch sehe, wie Spiele wie Manhunt oder Agony eigentlich nur das Ziel des Spiels ist möglichst Brutal Iwas abzuschlachten...danke nein danke.
@Boarder... kannst du mal etwas konkreter werden welche Spiele du denn meinst?

Ich finde das wir mit der USK einen sehr gutes Leitsystem haben, dass auf die unterschiedlichsten Spiele hinweist.

Denke die Debatte über Gewalt in Spielen wurde mittlerweile auch schon zu genüge besprochen. Was den Schutz von Minderjährigen angeht sehe ich hier vor allem die Eltern in der Pflicht.

Was mir momentan eher sauer aufschlägt, sind die Free-to-Play Titel die dann In-Game-Käufe beinhalten. Viele Kids die diese Spiele spielen haben noch kein Verständnis für den Umgang mit Geld und können hier sehr früh in Suchtgefahr kommen meiner Meinung nach.
Das ist aber ein Fehler der Eltern, sonst hätten die Kinder überhaupt keinen Zugang auf Geld, mit dem sie online bezahlen können.
Es gibt Prepaid Karten die Kinder verwenden können (und ich glaube da ist eigtl schon in den AGBs nicht erlaubt, dass Kinder unter 13 solche Karten besitzen dürfen und verwenden dürfen).
An Geldquellen, mit denen man quasi "unbegrenzt" Geld ausgeben kann, sollten Eltern defintiiv ihre Kinder nicht dranlassen. Also wer da dann Probleme mit hat, sollte die Schuld dann doch bitte gleich bei sich selbst suchen.
 
atticus_finch

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Immer mal wieder würde das Thema besprochen. Kurz abgeschnitten. Und da als Offtopic. Hier darf frei darüber diskutiert werden.
Ich hab mich nicht nur auf Diskussionen hier im Forum sondern der allgemeinen Medienlandschaft bezogen. Wie in der Filmbranche gibt es halt auch im Gaming verschiedene Genres. Den einen gefällt es den anderen nicht. Wer kein Bock auf Krieg hat jedoch trotzdem gern "Ballerspiele" spielt kann auf PvZ Garden Warfare oder z.B. Splatoon ausweichen. Auch Spiele wie Morphies Law finde ich haben gute Ansätze wie man z.B. Shooter ohne "blutvergiesen" interessant gestalten kann.

Als Heranwachsender wollte ich auch immer möglichst Brutale spiele spielen und sagen boa bei dem Spiel kannst du Gliedmaßen abschießen und das habe ich schon gespielt. Auch wenn ich damals Differenzieren konnte das das nicht echt ist hätte es mir bestimmt auch nicht weh getan wenn meine Eltern etwas mehr Augenmerk darauf gelegt hätten was ich denn so konsumiere.

Wenn ich überlege was man damals schon so alles im Internet "finden" (z.b. die Seite rotten wenn das noch einer von euch kennt) konnte wird mir schlecht bei dem Gedanke was die Kids sich heut so alles medial "reinziehen" könnten.

Deswegen bleibe ich weiterhin der Meinung Realismus und Gewalt in Medien ist OK solange es die dafür vorgesehenen Altersgruppen konsumieren bzw. Eltern abwägen was für Ihre Kinder das Richtige ist und was nicht.

Mein Neffe mit 11 Jahren versteht zum Beispiel das Spiele wie GTA, CoD und Co. für Ihn nichts sind und bisher hat er auch noch kein wirkliches Verlangen solche Spiele zu spielen (kommt bestimmt noch). Andererseits ist er grad voll vernarrt in Fortnite und macht seit einiger Zeit rum das er den Battle Pass unbedingt brauch.

Nach langer Diskussion mit meinem Bruder und mir hat er jetzt einen Pass bekommen welcher bis Anfang Juli gültig ist. Ich bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Ich habe nichts dagegen das er sich so einen Pass "mal" holt schließlich muss Epic ja irgendwie Geld verdienen und wenn es ihm Spaß macht das Spiel zu spielen dann finde ich es schon OK dafür auch etwas Geld zu zahlen.

Wie gesagt könnte sich sowas aber schnell zu ner Abhängigkeit entwickeln und das sollte man einfach im Auge behalten. Es geht schnell das man immer den neuesten Loot haben möchte.

In der Beschreibung zum Battlepass stand nämlich unter anderem das man ca. 70 bis 130 Stunden (weiß es nicht mehr genau aber sowas um den dreh) benötigen wird um alle Gegenstände des Passes freizuschalten. Wäre bei nem Monat Laufzeit ca. 4,3 Stunden Spielzeit pro Tag um dahin zu kommen.

Wie gesagt nur meine persönliche Meinung. Im Endeffekt ist jeder selbst (bzw. die Eltern für Ihre Kinder) verantwortlich was man spielt und wie man dies aufnimmt.
 
KamiKateR 1990

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Jap...

rotten war einfach nur verstörend. Ein einziges Mal hat man mir die Seite gezeigt gleich nach dem zweiten Bild war dann Schluss für mich. Nie wieder besucht die Seite. Nie wieder. Und werde ich auch nicht. Ich weiß nicht mal, obs die noch gibt, da ich nichtmal danach google oder sonst was. :D
 
atticus_finch

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@Kami:

Guter Ansatz mit GTA und finde ich gut das dein Onkel da auf dich zugekommen ist. Dennoch finde ich die Entscheidung das Kind GTA (auch wenn nur im Online Modus) spielen zu lassen für bedenklich. Zum einen kann man als Elternteil den Zugriff auf die Story nicht unterbinden und da man nicht 24/7 beim Kind ist somit auch nicht sicher sagen das dieses nicht vielleicht doch mal den Story Modus spielt. Zum zweiten, was ich wesentlich bedenklicher befinde ist, dass das Spiel ja ab 18 ist und somit die Mehrzahl der Spieler erwachsen ist. Ich würde ungern mein Kind alleine in einem Onlinespiel mit anderen Erwachsenen lassen. Zumal im Onlinemodus genauso Zivilisten, Polizisten und Co. ohne jeglichen Grund beschossen werden können.

Wenn ich mein Kind für Reif genug halte, dann würde ich vorschlagen das er das Spiel zusammen mit mir spielen darf, denn dann habe ich die Möglichkeit immer wieder einzugreifen und zu sagen hör mal zu denk dran das ist alles fiktiv, oder diese Passage ist nichts für dich das darfst du leider nicht sehen.

Bezüglich deiner Aussage mit Geld für Kindern gebe ich dir nur Teilweise recht. Ich finde es nämlich besser wenn man dem Kind z.b. monatlich einen fixen Betrag fürs Gaming zur Verfügung stellt den es dann selbst (gemäß der Altersfreigabeeinstellungen die ich in der Xbox hinterlegt habe) ausgeben kann. Hierbei lernt man wie mit dem Taschengeld den Umgang mit Geld was ich für sehr wichtig erachte vor allem da mittlerweile alles nur noch digital ist und bei Titeln wie z.B. Fortnite zeitlich begrenzt sind.

Nintendo als auch MS und Sony machen hier mittlerweile echt gute Arbeit und man kann als Eltern (wenn man sich denn drum kümmert) immer im Überblick behalten was das Kind gekauft hat oder wie lange es gespielt hat.
 
atticus_finch

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rotten war einfach nur verstörend. Ein einziges Mal hat man mir die Seite gezeigt gleich nach dem zweiten Bild war dann Schluss für mich. Nie wieder besucht die Seite. Nie wieder. Und werde ich auch nicht. Ich weiß nicht mal, obs die noch gibt, da ich nichtmal danach google oder sonst was. :D
so ähnlich war es bei mir auch, jetzt sind du und ich aber nicht so wie alle anderen und das ist das besorgliche vor allem wenn es um Kids geht die oftmals erst lernen müssen was richtig und was falsch ist.
 
Joe

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AWU Hades
Gewalt in Spielen ist für mich immer so eine Sache, die man nicht pauschalisieren kann. Es gibt einfach zu viele Faktoren, die es für mich beeinflussen, was geht und was nicht. Wenn mir das Geschehen auf dem Bildschirm narrativ völlig egal ist, ich also keine Bindung zu den Charakteren habe, tangiert mich auch die brutalste Gewalt kein Stück. Ich habe immer im Kopf, dass das eh nicht die Realität ist. Brauche ich das? Nun, das steht auf einem anderen Blatt. Wenn ich z.B. ein Battlefield 1 oder ein Call of Duty spiele, dann brauche ich Blut. Erstens für's Feedback und zweitens, weils einfach blöd wäre, einen Shooter zu spielen, bei dem die getroffenen Soldaten keinerlei Reaktion zeigen außer umfallen. Abgetrennte Gliedmaßen brauche ich persönlich nicht, ich störe mich aber auch nicht daran. Wenn's halt in einem CoD drin ist, dann ist es halt drin. Ich jubel deswegen nicht, wenn dann einem die Beine weg gerissen werden, ich nehme es wahrscheinlich nur kurz wahr und spiel weiter. Dead Space hat den Splatter sinnvoll ins Gameplay eingebaut, das Spiel hätte geschnitten einfach nicht mehr gewirkt wie es sonst geworden ist. Es ist halt auch immer eine Frage des Selbstzwecks. Wenn Gewalt nur da ist, um da zu sein, will ich es nicht spielen. Jeder, der Hatred gerne spielt, weil man da so schön ausrasten kann, hat in meinen Augen einen an der Waffel. GTA zum Beispiel sehe ich deutlich kritischer als andere Spiele. Alle beschweren sich über lasche Waffengesetze und dann passieren so Sachen wie der Las Vegas Vorfall, doch ein paar Wochen später sitzen die dabei gewesenen bestimmt wieder am PC und spielen GTA, wo man genau so was ständig macht. Dabei ist GTA nicht mal besonders explizit, was Gewalt angeht. Es spritzt ein bisschen Blut und die toten Körper kullern realistisch herum. Doch dass es halt die aktuelle Lage in Amerika 1:1 widerspiegelt und man damit tatsächlich Amokfantasien ausleben kann, halte ich schon für bedenklich.
 
KamiKateR 1990

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@Kami:

Guter Ansatz mit GTA und finde ich gut das dein Onkel da auf dich zugekommen ist. Dennoch finde ich die Entscheidung das Kind GTA (auch wenn nur im Online Modus) spielen zu lassen für bedenklich. Zum einen kann man als Elternteil den Zugriff auf die Story nicht unterbinden und da man nicht 24/7 beim Kind ist somit auch nicht sicher sagen das dieses nicht vielleicht doch mal den Story Modus spielt. Zum zweiten, was ich wesentlich bedenklicher befinde ist, dass das Spiel ja ab 18 ist und somit die Mehrzahl der Spieler erwachsen ist. Ich würde ungern mein Kind alleine in einem Onlinespiel mit anderen Erwachsenen lassen. Zumal im Onlinemodus genauso Zivilisten, Polizisten und Co. ohne jeglichen Grund beschossen werden können.

Wenn ich mein Kind für Reif genug halte, dann würde ich vorschlagen das er das Spiel zusammen mit mir spielen darf, denn dann habe ich die Möglichkeit immer wieder einzugreifen und zu sagen hör mal zu denk dran das ist alles fiktiv, oder diese Passage ist nichts für dich das darfst du leider nicht sehen.

Bezüglich deiner Aussage mit Geld für Kindern gebe ich dir nur Teilweise recht. Ich finde es nämlich besser wenn man dem Kind z.b. monatlich einen fixen Betrag fürs Gaming zur Verfügung stellt den es dann selbst (gemäß der Altersfreigabeeinstellungen die ich in der Xbox hinterlegt habe) ausgeben kann. Hierbei lernt man wie mit dem Taschengeld den Umgang mit Geld was ich für sehr wichtig erachte vor allem da mittlerweile alles nur noch digital ist und bei Titeln wie z.B. Fortnite zeitlich begrenzt sind.

Nintendo als auch MS und Sony machen hier mittlerweile echt gute Arbeit und man kann als Eltern (wenn man sich denn drum kümmert) immer im Überblick behalten was das Kind gekauft hat oder wie lange es gespielt hat.
Ich war auch nicht begeistert von dem Punkt, aber der Junge hatte sich das Spiel eben schon gekauft, weil die eben ohne Probleme an Geld zum Kauf von Spielen drankommen und da hab ich dann den Kompromiss vorgeschlagen, weil ich mir ganz genau angehört habe, was mein Cousin da machen wollte, dass er dann den Onlinemodus spielen kann. Er hat eben das Game nur mit seinen Freunden aus der Schule online spielen wollen und nen bisschen Quatsch machen. Und die normalen Kill Animationen sind auch nicht sonderlich detailliert in GTA 5 meiner Meinung nach. Schießt ihn halt tot und spritzt nen bisschen Blut und das wars (ja ich weiß: Abgestumpfte Aussage, aber ich hab halt schon viel schlimmeres gesehen...^^ Ryse mit den abgeschnittenen Armen und den Knochen die man sogar noch sehen kann ist da nur ein Beispiel).
Ich habe btw immer wieder kontrolliert (jetzt mach ichs nich mehr, er ist 17) ob er Singleplayer Erfolge freigeschalten hat. Habe ihm klargemacht, dass wenn er da auch nur irgendwas freischaltet und ich das sehe, dass er zum einen dieses Spiel aber auch auf meine komplette Gamesliste (Family Sharing) nicht mehr zugreifen darf.
Gears of War btw hat er von mir nen komplettes Verbot für die gesamte Spielreihe bekommen. Und das bis er wirklich 18 ist. :D Er freut sich schon wie bolle... xD
Mein Onkel hat mich zwar fragend angesehen, dann hab ich ihm einfach nur die Lancer Kettensäge gezeigt und was die kann und da war dann für den das Thema gegessen und hat mir recht gegeben.
 
ATREUSz

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Gut das er es wohl schon mit Glück bei Freunden gespielt hat bevor er 18 ist :D wie kann man seinem Sohn Gears vorenthalten bis er 18 ist....

Ist halt kein Dark Souls
 
KumbaYaMyLord

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KumbajaMyLord
Wenn ich ein Zombi Spiel spiele, dann gehe ich davon aus das Köpfe rollen.

Ich denke es sollte wesentlich mehr auf die Durchsetzung der Altersfreigaben gedrängt werden!

Wenn 18, dann erst ab 18!

Dann ist man aber auch in der Lage Spiel und Realität zu trennen.

Unbedingt brauchen für das Spielerlebnis brauche ich übertriebene Gewalt nicht!
 
RememberReach

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andiosterfeld
Ich finde dass die Gewaltverherrlichung und allgemein Obszönität in den Medien zunimmt. Zu den beliebtesten Shows der Welt gehören The Walking Dead und Game of Thrones. Und selbst in Deutschland ist das größte inländische TV-Produkt wohl der Tatort. Würde also nicht nur auf Spiele achten.


Ich selbst spiele wenig Shooter wie COD oder Battlefield. Ich spiele gerne Halo, das ist aber wenig Gewaltverherrlichend. Wenn ich bei Assassin's Creed Bösewichte reihenweise niedermähe mache ich mir auch keinen Kopf. Durch das historische Setting grenzt man sich klar ab. Außerdem finde ich es lächerlich wie viele Leute man in AC Spielen tötet A) im Bezug aufs Kredo und B) weil die Welt kaum drauf reagiert wenn man mal eben 1000 Soldaten umlegt bei seinen Reisen.

Das Zombiespiele wie Dying Light in DE indiziert werden und dadurch kaum erhältlich sind finde ich sinnlos. Es sind Zombies die zwar ne humanoide Form haben aber klar erkennbar keine Menschen sind. Denen soll man auch den Kopf abtrennen dürfen mMn.

Um nochmal auf COD und BF zurückzukommen. Bei diesen Shootern finde ich es Schade das sie nicht stimmungsvoll die Schrecken der Kriege, gerade der Weltkriege, rüberbringen. Stattdessen ist alles sinnlos schnell und unkoordiniert was völlig unrealistisch ist und eher heroisch anstatt zum nachdenken anregend.


Ich fand beispielsweise die Mission bei GTA 5 absolut überzogen, bei der man einen Menschen mit ziemlich heftigen Methoden foltern sollte. Als mein Onkel dann gefragt hat, ob sein Sohn (14 zu dem Zeitpunkt) GTA5 spielen darf, hab ich mit dem Gedanken an diese Mission ein eindeutiges Nein ausgesprochen. Es wurde sich dann hinterher darauf geeinigt, dass der Sohn den Online Modus spielen darf, aber nicht die Story.
Erinnere mich auch noch zu gut an die Stelle. Ich wollte den Controller weglegen aber dadurch wäre man in der Story nicht weitergekommen. Ich kann voll und ganz verstehen wenn jemand das nicht tun will. Rückblickend (ich war damals aber schon 18+) finde ich es eigentlich ganz interessant den Spieler dazu zu zwingen. Weil ich mache mir gedanken "wie man sowas nur tun kann" in dem Wissen das sowas passiert auf der Welt, jeden Tag, und auch bei unseren demokratischen Freunden in den USA. Eigentlich sehe ich das heute als harte Gesellschaftskritik die absichtlich aufwühlen soll.
 
KumbaYaMyLord

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Ich finde es schon bedenklich, das die Brutalität steigt.
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Unschuldige Menschen abschlachten, und zwar möglichst viele um zu gewinnen.
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Ist man schon so abgestumpft, das Spiele immer Brutaler und krasser werden müssen, das alles andere schon langweilig ist?

Schreibt mal Eure Meinung!

LG Boarder

Es gab übrigend vor 30 Jahren schon sehr brutale Spiele auf dem C64, natürlich nicht in solcher Grafikpracht, aber sehr brutal wenn es im NS oder sonstigen Themen angesiedelt war. Sehr krass war z.B. auch ein Spiel (Teacher Busters) - heute kann man es wohl erzählen - bei dem Lehrer mit Panzern gejagt, überfahren oder an die Wand gestellt wurden. Inhaltlich absolut verboten, grafisch ein Pixelhaufen, trotzdem war die Brutalität allen bewusst, solche Spiele wurden "gedealt". Will damit sagen, gab es schon immer, nur heute grafisch "feiner"
 
PanicMaker

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Es kommt meiner Meinung darauf an welchen Zweck die Gewaltdarstellung hat.

Ist es zum Beispiel ein Anti Kriegsspiel wie die Brothers in Arms Serie find ich sie passend.
Es trägt schon viel zur authentizität bei, wenn der Krieg (im aktuellen Beispiel) so brutal und realitätsnah wie möglich dargestellt wird.

Andere Spiele wie die Sniper Elite Reihe bauen darauf auch auf und wären ohne die explizite Darstellung von Gewalt nie zu dem geworden was sie heute wären. Es geht kaum um die Story, die banaler nicht sein könnte, sondern der Fokus liegt klar in der X Ray Cam.

Gears of War ohne den Lancer wäre wahrscheinlich nur ein weiterer X beliebiger Deckungsshooter. Auch wenn die Technik damals haufenweise Xbox 360 zum frühzeitigen Tod brachte.

Also gegen Gewalt als Stilmittel hab ich überhaupt nichts.
 
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Predator X

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Meine Güte, was seid ihr alle Pussys. :(giggle):

Es sind nur Games und die werden nunmal immer realistischer. Verstehe nicht, worum es dem TE hier konkret geht. Ich habe oft das Gefühl, dass die Games weniger hart sind - man denke nur an CoD damals mit der Flughafenszene. Heute unvorstellbar.

Okay, man sieht vll. mehr Blut bei Gears of War oder Dead Rising, aber im Ernst, das sind auch keine Kindergames. Jedes Kind kann heutzutage im Netz oder in den sozialen Medien viel schlimmere Sachen sehen - Rotten.com ist doch lachhaft gegen die wirklich krassen Sachen.

Ich sehe die Verantwortung hier bei den Eltern, bzw. der Gesellschaft, welche halt vor allem bei Kindern sorgsamer umgehen muss mit solchen Inhalten und Aufklärung betreiben muss. Ab 18 ist ein Kind ja jetzt auch nicht plötzlich ein anderer Menschn und kann solche Sachen besser verarbeiten. Das ist Unsinn.

Und sry, sich bei GTA, einem Spiel, wo es darum geht ein Verbrecher zu sein, wo man Nutten nach dem Sex umbringen kann, normale Fußgänger überfahren oder einen Krieg auslösen kann - sich in so einem Spiel über eine lahme Folterszene zu beschweren, das finde ich etwas scheinheilig. Das ist in Etwa so, wie sich Forza zu kaufen und dann darüber zu beschweren, dass der Umweltaspekt nicht berücksichtig wird.

Es muss sich ja keiner Hatred oder Manhunt oder Hitman oder Gears of War oder Doom oder Wolfenstein kaufen, wenn man eher zart besaitet ist, aber diese Games dann generell zu verteufeln... diese Games gibt es nur, weil es die Konsumenten dafür gibt und die sollen ihre Agressionen doch besser im Spiel rauslassen wie im echten Leben. ;)

Ich sehe hier die Probleme eher in unserer verantwortungslosen Heuchler-Gesellschaft.
 
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Rotten.com ist doch lachhaft gegen die wirklich krassen Sachen.
Klingt total abgestumpft. Hoffe für dich das du nicht so bist. Wie kann man bei abgeschlagenen verrotteten Gliedmaßen auf rotten.com nicht Empathie mit den Opfern empfinden, oder gar so etwas "lachhaft" finden????
 
KumbaYaMyLord

KumbaYaMyLord

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KumbajaMyLord
Ich wollte die Diskussion jetzt ehrlich nicht unterbrechen...
 
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