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E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung

Diskutiere E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung im Smalltalk Forum im Bereich Sonstiges; Die E-Sport -Turniere der ESL und LCS waren auf der Gamescom mindestens so beliebt wie aktuelle AAA-Titel - eine Nische ist E-Sport nicht mehr. Wir ...


  1. #1
    Pancho

    E-Sport ist mehr als eine Randerscheinung

    Die E-Sport-Turniere der ESL und LCS waren auf der Gamescom mindestens so beliebt wie aktuelle AAA-Titel - eine Nische ist E-Sport nicht mehr. Wir haben in Gesprächen mit Teams und Zuschauern festgestellt, dass die Szene aber noch einiges zu tun hat.


    Nah herangehen will der ältere Gamescom-Besucher nicht an den E-Sport-Bereich in Halle 9. "Da sind doch nur die absoluten Nerds", sagt er und schaut nur aus sicherer Entfernung auf die Counter-Strike-Spieler, die mit Vorhängen vor Blicken der unter 16-Jährigen geschützt sind. Das stimmt aber nicht. Turniere wie die ESL One, die League of Legends Championship Series (LCS) und der Halo Gamescom Showdown zogen auf der Spielemesse mindestens so viele Spieler an wie ein neuer AAA-Titel für die aktuelle Konsolengeneration. Schon im Juni hatten über 12.000 Zuschauer Dota-2-Spielern im Frankfurter Fußballstadion zugeschaut.

    Besonders zum Counter-Strike-Turnier kamen auf der Gamescom viele Zuschauer, die zuvor kaum etwas mit der Materie oder auch dem Spiel selbst zu tun hatten. "Ich hab die Zuschauer laut jubeln gehört und wollte wissen, was sie daran so cool finden. Nun sitze ich eine halbe Stunde hier, bin begeistert und mache mit. Und das alles, obwohl ich Counter-Strike nur selten spiele", sagte eine junge Zuschauerin im Pokemon-Shirt. Doch die E-Sport-Neulinge haben es noch schwerer als die E-Sport-Fans. Die Szene muss professioneller, strukturierter und offener werden, um mehr Menschen begeistern zu können, so der Tenor auf der Gamescom.
    Erklärung? Fehlanzeige

    Dazu gehört, den Neulingen überhaupt eine Chance zu geben zu verstehen, worum es geht. Besonders beliebte Spiele sind die Mobas (kurz für Multiplayer Online Battle Arena), die für Einsteiger nicht sofort zu durchschauen sind. Erklärungen gibt es jedoch kaum. "Die Kommentatoren reden so hektisch und schmeißen mit Fachbegriffen um sich, dass ich nichts verstehe", sagt ein Zuschauer im LCS-Stadion, der selbst eher Strategietitel wie Starcraft spielt und mit seinen Freunden gekommen ist. Solche Wünsche nach Anfänger-Streams wie beim Dota-2-Turnier The International hören die Teams oft. "Einsteiger wollen das Spiel live erklärt bekommen", sagt ein Teammanager. Dafür seien aber nicht die Teams verantwortlich, sondern die Organisatoren der Events.
    Nicht nur die Spiele selbst sind erklärungsbedürftig, sondern das gesamte Ligen- und Turniersystem des E-Sports. "Vor einiger Zeit wollte ich mehr E-Sport schauen, nur hab ich da nicht durchgeblickt. Es gibt gefühlt Tausende Ligen und Teams. Nur welche sind wichtig?", fragt ein Zuschauer des Starcraft-EPS-Finales. Des Problems ist sich auch die ESL bewusst. So erklärte uns der ESL-Gründer Ralf Reichert auf der ESL One im Frankfurter Fußballstadion vor ein paar Wochen: "Die ESL und ihr Ligensystem sind selbst für ambitionierte Spieler zu kompliziert. Wir wollen dort eine klarere Struktur einbringen. Online-Turniere haben nämlich nicht mehr den Stellenwert eines Offline-Events." Und das ist nicht die einzige Baustelle.


    Wozu Terminpläne?

    Die Undurchschaubarkeit für Neulinge ist nicht das einzige organisatorische Problem des E-Sports. Fans ärgern sich auch darüber, dass die Terminpläne oft nicht eingehalten werden. "Da freut man sich auf ein Match, hält sich den Abend frei und erfährt, dass es auf den nächsten Tag verschoben wird, da die Veranstalter nicht ordentlich planen können. Und das passiert regelmäßig, auch bei großen Turnieren", sagt ein junger Familienvater. Auch die Spieler stört das. Sie bereiten sich mental auf das Spiel vor und werden mitunter kurz vor dem Spiel informiert, dass es verschoben wurde. "Ich bin dann richtig sauer, weil die Spieler genervt sind und sich beim nächsten Spiel nicht mehr richtig konzentrieren können", klagt ein Teammanager. "Manche Veranstalter sollten sich ein Beispiel an der Dreamhack nehmen. Die ist, was die Organisation angeht, traumhaft."
    Zeit für ihre Fans haben die Spieler durch die schlechte Organisation meist auch nicht mehr. "Ich habe auf solchen Turnieren oft einen strikten Zeitplan, dem ich eh immer hinterherhinke", sagt ein Spieler. Dabei versteht er, dass die Fans auf den Turnieren mit ihren Idolen sprechen und ein Foto mit ihnen machen wollen. "Ich mag den Kontakt auch!"
    Allerdings ist der Fankontakt nicht immer angenehm für die Spieler - vor allem nach Niederlagen. "Junge Spieler kommen oft nicht damit klar, wenn sie dann direkt von den Fans kritisiert werden, weil sie schlecht gespielt haben", sagt ein Teammanager. "Davor haben sie Angst. Die Spiele-Community ist nicht gerade dafür bekannt, nett zu sein."
    Ein Ausblick

    Die E-Sport-Szene wird in den kommenden Monaten weiter wachsen - daran zweifelt keiner. Denn auch auf dieser Gamescom wurden Rekorde gebrochen. Über 400.000 Zuschauer schauten dem Finale des mit 250.000 US-Dollar dotierten Counter-Strike-Turniers über die Streamingplattform Twitch zu. Doch beginnt danach, vielleicht schon im nächsten Jahr, die entscheidende Phase, die zeigen wird, ob sich die E-Sport-Szene etablieren und nicht nur Spieler von außerhalb der Szene, sondern auch Nichtspieler begeistern kann.
    Bisher reizen die professionellen Spieler Nichtspieler kaum, sie reagieren eher negativ. So gab es auf Twitter einen regelrechten Shitstorm, als der US-Sport-Sender ESPN auf seinem zweiten Kanal das Finale des mit 10 Millionen US-Dollar dotierten Dota-2-Turniers The International übertrug. Bevor die E-Sport-Szene versucht, an dieser Haltung etwas zu ändern und ihre Leidenschaft den Massen näherzubringen, sollte sie allerdings erst einmal diejenigen zufriedenstellen, die bereits Fans sind. Bis das erledigt ist, gibt es genug zu tun.

    Quelle

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    Hallo Pancho,

    schau Dir mal diese Ratgeber an. Vielleicht findest du dort etwas für dich.
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  3. #2
    GaLaXy RiiPpeR
    Interessant ist der Artikel, doch es liegt nicht nur an den Veranstaltungen, Veranstaltern etc, auch wie die Games und Tuniere den Neulingen gezeigt werden zählt hier. Fand das bei AMD letzte Gamescom sehr schön als man gegen Dota 2 und LoL Pros spielen konnte und ein kleines Tunier für Amateure da war. Mit Erklärung usw!

    Aber der größte Hacken an der eSport Szene ist und das gilt in der MLG, ESL, CSL, Decerto, Gamebattles, usw. Die Spieler sind teilweise arrogant als wären sie irgendwelche Profi Fußballspieler. Gibt zwar auch viele nette und sympathische Spieler, die sich mühe geben und die eSport Szene weiter bringen wollen, doch der Großteil ist um ehrlich zu sein und das mal sehr direkt gesagt, ein Haufen Vollidioten.

    In keiner anderen Szene habe ich so viele Alöcher, unprofessionelle und arrogante Spieler getroffen wie in den deutschsprachigen Räumen Österreich, Schweiz und Deutschland.

    Das ist für mich das Problem des eSports, die Spieler im Amateur Bereich führen sich auf wie Profis die 100000 pro Sieg verdienen würden und dabei den Zuwachs und Neulingen durch Arroganz oder unprofessionelle Gesten den Spaß nehmen.

  4. #3
    the-sunny1991
    Dem stimme ich zu seit 2010 aktiv in der e-Sport Szene gespielt was einem da teilweise wiederfährt ist krank. Naja muss man mit umgehen können

  5. #4
    Sheldon
    Ich sage es mal so, man sollte von sich überzeugt sein , klar sollte man nicht abheben. Aber man sollte selbstbewusst sein, ich kann jeden die Jungs von KillerFish immer gut reden Top Jungs und sehr nett

  6. #5
    the-sunny1991
    ausnehmen bestätigen die Regel ist doch klar Es gibt nette Professionelle e-Sports Teams. Nur habe ich auch der ps mehr schlechte als rechte erfahrungen gesammelt.

  7. #6
    GaLaXy RiiPpeR
    Zitat Zitat von Sheldon Beitrag anzeigen
    Ich sage es mal so, man sollte von sich überzeugt sein , klar sollte man nicht abheben. Aber man sollte selbstbewusst sein, ich kann jeden die Jungs von KillerFish immer gut reden Top Jungs und sehr nett
    Es gibt bei KillerFish viele nette Spieler, aber gab auch ein paar die sich nicht an die Regeln gehalten haben, soweit ich weiß sind die aber auch nicht mehr drin. Aber es gibt immer schwarze Scharfe in jedem Team, bei uns auch, die haben wir dann aber entfernt..

  8. #7
    Sheldon
    Zitat Zitat von GaLaXy RiiPpeR Beitrag anzeigen
    Es gibt bei KillerFish viele nette Spieler, aber gab auch ein paar die sich nicht an die Regeln gehalten haben, soweit ich weiß sind die aber auch nicht mehr drin. Aber es gibt immer schwarze Scharfe in jedem Team, bei uns auch, die haben wir dann aber entfernt..
    Ja paar sind geflogen, verfolge die erst seit Shox dabei ist mit seinen Jungs die waren vorher bei SK Gaming sind halt klasse Jungs und Top COD Gamer

  9. #8
    GaLaXy RiiPpeR
    Zitat Zitat von Sheldon Beitrag anzeigen
    Ja paar sind geflogen, verfolge die erst seit Shox dabei ist mit seinen Jungs die waren vorher bei SK Gaming sind halt klasse Jungs und Top COD Gamer
    SK ist auch ein nettes Team gewesen

  10. #9
    8ullet
    Alles was da steht gilt nur für europa und die usa in asien werden z.b. manche Sc2 spieler wie pop/film stars behandelt und verdienen auch fast genauso viel geld

  11. #10
    GaLaXy RiiPpeR
    Zitat Zitat von 8ullet Beitrag anzeigen
    Alles was da steht gilt nur für europa und die usa in asien werden z.b. manche Sc2 spieler wie pop/film stars behandelt und verdienen auch fast genauso viel geld
    Die werden dort auch in der Schule schon rausgefiltert, der Tag hat ca. 8 Stunden Training, aber ob das noch ein wünschenswertes Leben ist? Nur noch am Monitor hocken und alles andere außenvorlassen, im Gegentausch für Erfolg.

  12. #11
    8ullet
    Zitat Zitat von GaLaXy RiiPpeR Beitrag anzeigen
    Die werden dort auch in der Schule schon rausgefiltert, der Tag hat ca. 8 Stunden Training, aber ob das noch ein wünschenswertes Leben ist? Nur noch am Monitor hocken und alles andere außenvorlassen, im Gegentausch für Erfolg.
    Die frage kannst du jedem anderen leistungssportler stellen aber nicht umsonst zerstören die alle anderen in sc2 für erfolg muss man viel opfern war schon immer so für mich wäre nichts^^

    Vorallem die Koreaner sind krank bei SC2

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